Hoher Bau mit Tauberblick
Am Rande der historischen Altstadt Röttingens erhebt sich das älteste Gebäude der Stadt: der Hohe Bau.
Seine Ursprünge reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Ursprünglich bestand der zwischen 1210 und 1220 errichtete Bau wohl aus zwei Turmhäusern, die sehr nah beieinander standen. Erst um 1440 wurde das Gebäude, damals im Besitz des Würzburger Fürstbischofs, durch ein Fachwerk-Geschoss vereint.
Zu dieser Zeit war der Würzburger Fürstbischof auch des Öfteren zu Gast in Röttingen und nach seinem Tod wurde seine Mätresse Katharina Suppan in den Hohen Bau einquartiert.
Die massiven Mauern und das hohe Dach zeugen von seiner einstigen Funktion als Schutz-, Lager- und Repräsentationsbau. Vor allem der Dachraum diente als Vorratslager und war für die Versorgungssicherheit Röttingens von großer Bedeutung. Später war der Hohe Bau im Besitz des Deutschen Ordens, mit Sitz im nahegelegenen Bad Mergentheim.
In einem neu angelegten kleinen Garten in der Nähe steht heute eine der 25 Sonnenuhren des Röttinger Sonnenuhrenweges.
Nur wenige Schritte außerhalb der Stadtmauer in Richtung Tauber, lädt ein kleines Naherholungs Gelände, mit Kneippanlage, Aktiv-Parcour und Sonnenliegen, zum Verweilen ein.
Über die Tauberbrücke geht es hinüber zum Wohnmobilstellplatz. Von dort und von der Tauberbrücke bietet sich ein herrlicher Blick auf die Tauber und den südlichen Teil der Altstadt.








