Rathaus mit Marktplatz
Im Herzen der fränkischen Weinstadt Röttingen steht das barocke Rathaus als eindrucksvolles Zeugnis der Architektur des 18. Jahrhunderts.
Ein charakteristisches Merkmal des Rathauses ist der zentrale Glockenturm mit Turmuhr in der Mitte des Daches. Besonderes Augenmerk verdienen auch die beiden kunstvoll gestalteten Wasserspeier an den Dachecken zum Marktplatz. Diese wurden 1933 von einem Röttinger Spengler gefertigt und verleihen dem Gebäude seine markante Silhouette.
Das breite Korbbogen-Portal ist mit mehreren Wappen geschmückt, die auf die historische Bedeutung des Rathauses hinweisen. Das Wappen des damaligen Fürstbischofs von Würzburg Karl Philipp von Greiffenclau in der Mitte, mit dem fränkischen Rechen und dem Rennfähnchen des Hochstifts Würzburg.
Flankiert von zwei kleineren Wappenschildern: links das Wappen der Freiherrn von Zobel, die häufig als Amtmänner in Röttingen tätig waren, und rechts das Stadtwappen von Röttingen mit dem heiligen Georg in Ritterrüstung.
Direkt vor dem Rathaus auf dem Marktplatz steht ein besonderes Denkmal der Stadt. Der 2013 errichtete Brunnen erinnert an die Proklamation Röttingens zur ersten Europastadt Deutschlands im Jahr 1953.
Heute ist das historische Rathaus nicht nur das Herzstück der Stadt Röttingen mit rund 1750 Bürgerinnen und Bürgern, sondern auch Sitz der Verwaltungsgemeinschaft. Es steht somit nicht nur für die reiche Geschichte der Stadt, sondern auch für eine lebendige Gegenwart und die Offenheit gegenüber Europa.










