Sankt Kilian und Georgskapelle

Die katholische Pfarrkirche Sankt Kilian ist ein weiteres Wahrzeichen der Stadt. Besonders auffällig ist ihr hoher Kirchturm mit seinen gotischen Elementen, der majestätisch die Dächer Röttingens überragt. Ihre Geschichte reicht bis ins Jahr 1103 zurück, doch der heutige Bau stammt größtenteils aus dem 13. Jahrhundert. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche immer wieder erweitert und umgestaltet, zuletzt wurde 1923 das Seitenschiff ergänzt. Im Inneren der Kirche fällt sofort das Zusammenspiel der verschiedenen Stile auf.

Ein Blickfang ist ihr prächtiger Hochaltar aus dem Jahr 1780. Er wird durch vier kunstvoll gestaltete Seitenaltäre und eine reich mit Schnitzereien verzierte Kanzel ergänzt.

Das Bild: Anbetung der Könige, direkt neben der Kanzel stammt vermutlich aus der Rubens Schule.
Zahlreiche Epitaphien im Inneren und Außenbereich der Kirche runden ihr Bild ab.

Am Rande des Röttinger Friedhofs steht die Georgskapelle. Laut einer Inschrift über dem Eingang wurde mit ihrem Bau 1588 begonnen und 1595 wurde die Kapelle eingeweiht.
Die Wappen des Fürstbischofs Julius Echter und der Stadt Röttingen umrahmen das kunstvoll gearbeitete Sandsteinrelief. Im Inneren der Kapelle verleihen der Barockaltar und die Empore gegenüber dem Raum eine besondere Stimmung. Unter der Empore hat ein Bildstock aus dem Jahr 1463 seinen Platz gefunden, er ist einer der ältesten Bildstöcke in der Region.